Das KAMRA Inlay

Das KAMRA Inlay ist eine mit nur 0,005 mm hauchdünne ringförmige Folie mit einem Durchmesser von 3,8 mm und einer zentralen Öffnung von 1,6 mm. Es besteht aus einem speziellen Kunststoff (Polyvinylidenfluorid), der seit Jahren routinemäßig in intraokularen Implantaten verwendet wird. Durch die Zugabe von Karbon-Schwarz wird eine nicht durchsichtige Schwarzfärbung des Implantates erzielt. Über 8.400 kleinste Löcher sind über das Implantat verteilt, um einen ausreichenden Austausch von Nährstoffen zur Ernährung der verschiedenen Hornhautschichten zu gewährleisten.

Das Kamra Inlay
... im Vergleich zu einer herkömmlichen Kontaktlinse

Das KAMRA Prinzip

Die Funktion des Verfahrens basiert auf dem Prinzip der stenopäischen Lücke. Das Inlay schafft eine kleine Pupille von ca. 1,6 mm. Ähnlich wie bei einer Fotokamera bewirkt diese "Mini-Blende" eine höhere Tiefenschärfe, sodass mehr als 2 Dioptrien ausgeglichen werden können. Dadurch werden sowohl Gegenstände in der Ferne als auch in der Nähe scharf gesehen.

Behandlungsoptionen

Die KAMRA ist für viele Menschen geeignet, die alterssichtig oder presbyop sind, d.h. eine Lesebrille benötigen. Da das Inlay mit anderen Eingriffen kombinierbar ist, eignet es sich zur:

  • Korrektur reiner Alterssichtigkeit (Presbyopie)
  • Presbyopie-Korrektur in Kombination mit einer LASIK
  • Presbyopie-Korrektur nach früherer LASIK oder PRK
  • Presbyopie-Korrektur nach einem früheren Linsentausch
  • Presbyopie-Korrektur in Kombination mit einem Linsentausch

Videos

Erfahren Sie mehr über das KAMRA-Inlay in den folgenden Videos zum Thema.

Erklärung des KAMRA Inlays und seiner Funktionsweise

Erläuterung des Wirkprinzips

(aktuell leider nur auf englisch)