So erging es unserem Teamlesen Sie spannende Berichte

Ziad Muqbel (Assistenzarzt)

Tatsächlich bin ich sprachlos und überglücklich und das bereits nach nur 2 Wochen nach meiner ICL-OP.
Beim Öffnen der Augen am Morgen im Bett kommt dieses Glücksgefühl in mir hoch. Ich erkenne die Blumen auf meinem Balkon vom Bett aus (!!!) und jegliche Details in meinem Schlafzimmer, was vor der OP unmöglich war. Alle Bilder erlebe ich in einer HD-Qualität wie sie besser nicht sein könnte. Es gibt kein lästiges Druckgefühl der Kontaktlinsen, kein ständiges Befeuchten der Augen, keine Gesichtsfeldeinschränkung durch den Brillenrahmen und kein nerviges Brillensuchen mehr. Ich sehe die Welt mit komplett neuen Augen!!!

Als Assistenzarzt konnte ich mich natürlich sehr oft mit gerade operierten Patienten unterhalten und erlebte ihre Begeisterung die ersten Tage nach der OP. Die Ergebnisse waren hervorragend. 100% Sehkraft ohne Sehhilfe. Beeindruckend.

Mein Entschluss stand fest! Die Brille und die Kontaktlinsen müssen weg.

Vor der OP war ich ehrlich gesagt nicht nervös, ich wusste was mich erwarten würde. Dank der guten Anästhesie habe ich von der OP nichts mitbekommen. Insgesamt war ich 15 Minuten im OP, wahrgenommen habe ich aber nur eine Minute. Die einzige Erinnerung, die ich daran habe ist, dass der Operateur mich aufgefordert hat gerade in das Licht des Mikroskops zu schauen, danach habe ich geschlafen.

Im Gegensatz zu meiner Weißheitszahn-OP habe ich diese OP entspannt und ohne jede Angst empfunden. Obwohl die Linsen ein Leben lang im Auge verbleiben würde ich diesen Eingriff sogar jährlich durchführen lassen.

Einen Tag nach der OP konnte ich schon 80 Prozent auf einem Auge, auf dem anderen Auge etwas schlechter sehen. Nach 5 Tagen konnte ich meine Tätigkeit als Assistenzarzt wieder problemlos aufnehmen. Nach 2 Wochen hatte ich eine Sehkraft von 100% und die leichten Augenreizungen und das Trockenheitsgefühl waren verschwunden.

Ich bin nach wie vor überwältigt von meiner Sehkraft und genieße jeden Tag!

Carina Fettweis (Augenoptikerin)

Bereits mit dem 2. Lebensjahr bekam ich meine erste Brille. Leider war ich nicht nur mit dicken Brillengläsern, sondern auch mit einem Schielfehler bestraft. Im Kindesalter wurde ich bereits einer Schieloperation unterzogen. Ständige Hänseleien, vor allem im Grundschulalter, stimmten dazu bei, dass ich Brille tragen, bis heute, hasse.

Im Alter von 16 Jahren bekam ich dann endlich meine ersten Kontaktlinsen. Damit war schon ein großes Stück Freiheit gewonnen. Die Kontaktlinsen wurden dann auch exzessiv getragen und lediglich nur zum Schlafen abgesetzt. Aufgrund meines Berufes, weiß ich eigentlich bestens, dass dies mehr als ungesund für die Augen ist. Doch war mir die Freiheit das Risiko wert. Die Folge meiner Ignoranz war schnell zu sehen. Ständig gerötete und gereizte Augen waren mein ständiger Begleiter.

Damit war meine Entscheidung sehr schnell gefasst einen chirurgischen Eingriff vornehmen zu lassen. Aufgrund meiner hohen Werte (+4,00 dpt. und Hornhautverkrümmung um die -2,75 dpt.) und meiner Hornhautbeschaffenheit war eine LASIK sehr grenzwertig. Da ich die tollen Ergebnisse unserer ICL-Patienten kenne, entschied ich mich dazu diesen Eingriff durchführen zu lassen.Hier wird eine Linse hinter die Iris und vor die körpereigene Linse implantiert.

Nach einer zweiwöchigen Kontaktlinsenpause, welche für mich nahezu unerträglich war, wurden meine Augen gründlich vermessen und meine ICLs bestellt. Bereits nach einem Monat konnte die OP geplant werden.
Ein Tag vor der OP war ich ein regelrechtes Nervenbündel. Am liebsten hätte ich tatsächlich alles abgesagt. Doch dann wurden meine Erwartungen übertroffen. So schnell der OP Tag begann, so schnell war er auch schon wieder zu Ende. Aufgrund der super Anästhesie bekam ich von der Operation absolut nichts mit! Nach einem gefühlten kurzen Nickerchen, saß ich fertig operiert vor meinem Snack, den man nach der OP erhält.Auch die zweite OP war super. Wieder habe ich absolut keinerlei Erinnerungen an den OP-Ablauf und war demnach die Ruhe.

Die Nächte nach den Eingriffen waren sehr gut zu ertragen. Die Augen waren zwar etwas geschwollen und sehr lichtempfindlich, aber ich hatte keinerlei Schmerzen, lediglich ein leichtes Druckgefühl. Das Aufwachen am nächsten Morgen war der Hammer, anders ist es nicht zu sagen. Ich konnte bereits durch die Lochklappe, die das Auge schützen soll, erkennen, dass ich gut sehen kann.

Aufgeregt ging es jeweils zur Nachkontrolle. Dort wurde das tolle Ergebnis bestätigt. Ich konnte bereits am ersten Tag schon 125% sehen! Auch das Schielen war überhaupt nicht zu sehen. Somit waren alle meine Ängste vollkommen beseitigt und ich bin einfach nur begeistert über das super Ergebnis. Keine nervigen Kontaktlinsen mehr, keine dicken Brillengläser und kein Schielfehler, der ohne Korrektur zu erkennen ist.
Ich will meine ICLs nicht mehr missen und würde mich auch wieder zur OP entscheiden.

Danke an unser tolles Team, die spitzen Anästhesie und die ruhige Hand von Dr. Stoiber!

Renata Tôrres da Silva (Medizinische Fachangestellte)

Mit 13 Jahren bekam ich meine erste Brille. Nachdem ich selbst meine Mutter in der Ferne nicht mehr erkannte, war es an der Zeit einen Augenarzt aufzusuchen. Meine Werte lagen damals bei -3 Dioptrien. Da ich meine Brille hasste, entschied ich mich ab dem 15. Lebensjahr für Kontaktlinsen.

Leider hatte ich sehr häufig entzündete Augen, sodass mir das Tragen der Kontaktlinsen keinen großen Spaß bereitete. Hinzu kam eine Verschlechterung der Dioptriewerte bis auf -8 auf dem einen Auge und fast -9 auf dem anderen Auge.

2012 stand der Entschluss meine Augen lasern zu lassen. Ich freute mich schon im Vorfeld wahnsinnig auf die Untersuchungen, bis sich nach der Vermessung der Hornhaut herausstellte, dass diese für den Eingriff nicht dick genug war.

Nach einem Beratungsgespräch mit unseren IOL-Experten (Abteilung Intraokulare Linsen) habe ich mich dann für eine ICL entschieden. Dabei wird eine künstliche Linse dauerhaft zwischen der Iris und der körpereigenen Linse eingesetzt. Nach einer vierwöchigen Kontaktlinsenpause, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte, weil ich meine Brille wieder tragen musste, wurde ich erneut vermessen. Danach wurden dann die Linsen berechnet und bestellt.
Anfang 2013 war es dann soweit. Ich war sehr angespannt und nervös, versuchte aber nach außen sehr cool zu wirken. Trotz meines Wissens um die OP und den OP-Ablauf und das absolute Vertrauen in meine Kollegen war ich aufgeregt. Genau so schnell wie mit der OP begonnen wurde, war diese dann aber auch vorbei. Durch die Narkose bekam ich nicht viel mit. Nach der OP durfte ich endlich frühstücken, wodurch ich mich wieder fitter fühlte. Meine Augen brannten und tränten und ich hatte ein leichtes Fremdkörpergefühl. Dieses Gefühl hielt jedoch nur ein paar Stunden an und ich konnte noch am selben Tag, und zum ersten Mal ohne Hilfsmittel, Dinge und Personen scharf erkennen. Meine Sehkraft wurde Tag für Tag besser. Als nach einigen Wochen auch die Lichtempfindlichkeit abnahm, konnte ich perfekt sehen. Nicht nur meine Mutter - auch ich - waren die glücklichsten Menschen.
Es ist ein sehr schönes Gefühl ohne Hilfsmittel so gut zu sehen. Dieses Gefühl hält auch heute nach 2 Jahren noch an. Ich bin froh mich dafür entschieden zu haben und ich bin dem Team sehr dankbar. Diese OP würde ich jederzeit wieder machen, wenn ich noch ein drittes Auge hätte. Also Danke!!!!!!!!!!!!!!!