Sieht gut aus für Ihre Augen
Wir haben es uns zum Ziel gemacht Ihnen eine echte Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Nachdem wir Sie nun hoffentlich gut über die Möglichkeiten und Chancen einer LASIK informiert haben, möchten wir Sie nun über potentielle Risiken und Nebenwirkungen des Verfahrens aufklären.
Wir erwähnen nachfolgend ganz bewusst auch extrem selten auftretende Nebenwirkungen, weil wir möchten, dass Sie auch diese in Ihren Entscheidungsprozess mit einbeziehen.
Das Risiko ernsthafter Komplikationen ist bei richtiger Indikationsstellung als äußerst gering einzuschätzen. Die LASIK ist seit 1998 „wissenschaftlich anerkannt“. Das bedeutet, dass, durch Studien belegt, die Vor- und Nachteile des Verfahrens weitestgehend bekannt sind, der Anwendungsbereich klar umschrieben werden kann, und Langzeitergebnisse vorliegen, die später auftretende Komplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen.
Durch eine kritische Auswahl des Patienten und die individuelle Bestimmung der optimalen Behandlungsmethode sowie die Einhaltung internationaler Richtlinien und Qualitätsstandards reduzieren wir die Risiken bereits im Vorfeld. Wenn Sie sich an ein hochmodernes Zentrum mit einem erfahrenen Operateur wenden, sich genau an alle Anweisungen halten und alle Nachuntersuchungstermine wahrnehmen, haben sie von Ihrer Seite aus alles für ein optimales Ergebnis getan.
Potentielle Risiken und Nebenwirkungen der LASIK sind:
-
Trockenheit der Augen
Als Folge der Operation kann das Auge zeitweise nicht mehr genügend Tränenflüssigkeit bilden um die Hornhaut feucht zu halten. Dieser Zustand äußert sich in einem Fremdkörpergefühl und kann Schwankungen der Sehschärfe verursachen. Diese Unannehmlichkeit kann einige Wochen bis Monate anhalten. Tränenersatzmittel helfen aber gut über diese Periode hinweg.
-
Einwachsen des Epithels
In Einzelfällen kann es zum Einwachsen der oberflächigen Hornhautschicht (Epithel) unter das Hornhautdeckelchen kommen. Diese Komplikation ist erst nach 4-6 Wochen erkennbar und tritt in der Regel nur bei veralteten Lasersystemen mit langen OP Zeiten auf, kann aber durch einen kurzen Eingriff behoben werden. Nehmen Sie daher bitte unbedingt Ihre Nachuntersuchungstermine war.
-
Verschiebung des Hornhautdeckels (Flap)
Eine Verschiebung des Flaps durch Reiben erfordert einen Revisionseingriff. Halten Sie sich daher unbedingt an die Anweisungen Ihres Arztes.
-
Vorübergehende vermehrte Blendempfindlichkeit / Halos
Am Tage sowie bei Dunkelheit kann eine vorübergehende Blendempfindlichkeit auftreten und mehrere Wochen anhalten. Sie kann zur Wahrnehmung von Halos oder einer reduzierten Sehschärfe bei Dämmerung oder Blendung führen. Meistens verschwindet das Phänomen aber von alleine. Diese Nebenwirkungen treten häufiger bei Kurzsichtigkeit von mehr als –5 Dioptrien und bei Weitsichtigkeit auf und werden durch den Einsatz des Aberrometers erheblich reduziert.
-
Unter- oder Überkorrekturen
In einigen Fällen kann es zu Unter- oder Überkorrekturen in der Größenordnung von 10 bis 20% der gewünschten Korrektur kommen. Diese sind meist auf individuelle Schwankungen des Heilungsprozesses oder der Gewebebeschaffenheit zurückzuführen. Die bestehende Restfehlsichtigkeit kann in der Regel durch eine Nachkorrektur innerhalb des ersten Jahres behoben werden.
-
Postoperative Infektion
Nach der LASIK besteht, wenn auch nur ein äußerst geringes (1:10.000), Risiko einer postoperativen Infektion, die zur Narbenbildung führen kann. Um dies zu vermeiden, erhalten Sie während und prophylaktisch nach der Operation antibiotische Augentropfen. Halten Sie sich bitte unbedingt an den Tropfplan und die notwendigen Nachuntersuchungstermine in der ersten Zeit nach dem Eingriff. Sollte sich Ihr Auge trotz aller Vorsichtsmaßnahmen entzünden oder sollten Schmerzen auftreten, melden Sie sich bitte umgehend bei uns.
-
Hornhaut wird dünner
Um Ihnen die Sicherheit zu geben, dass ihre Hornhaut auch nach der LASIK noch eine ausreichende Dicke hat, die weit im sicheren Bereich liegt vermessen wir die Dicke Ihrer Hornhaut mit dem Pachymeter dreidimensional in 25.000 Punkten. Als einziges Zentrum in Deutschland kontrollieren wir Ihre Resthornhautdicke während der gesamten OP in Echtzeit und gewähren Ihnen dadurch zusätzliche Sicherheit.
-
Erhöhung des Augeninnendrucks
Durch Verwendung kortisonhaltiger Augentropfen kann der Augeninnendruck kurzfristig erhöht sein. Dies ist nur noch in äußerst selten der Fall, da diese Tropfen in der Regel nur noch über ca. 1 Woche verabreicht werden.
-
Störung des beidäugigen Sehvermögens
Diese Komplikation tritt in der Regel nur bei Augen mit sehr unterschiedlichen Refraktionswerten z.B. – 4 und – 8 dpt auf. Um das zu vermeiden, simulieren wir die LASIK in solchen Fällen vorher mit Kontaktlinsen. Sollte die Ursache in einem postoperativen Brechkraftunterschied beider Augen liegen, kann dies im Rahmen einer Nachkorrektur in der Regel problemlos ausgeglichen werden.
-
Lesebrille ab Mitte 40
Üblicherweise benötigen kurzsichtige Patienten über 45 Jahren im Bereich von -1 bis –3 dpt, die bisher ohne Lesebrille auskommen konnten, nach der Korrektur der Kurzsichtigkeit eine Lesebrille. Dem gegenüber haben Sie außerordentlich gute Chancen das Sie sich noch immer über Ihre Brille ärgern, wenn diese mal wieder beschlagen ist, beim Sport ständig rutscht, eigentlich nicht wirklich zum neuen Outfit passt oder mal wieder unauffindbar ist! Auch das gehört der Vergangenheit an: täglich die Kontaktlinsen zu pflegen, unter geröteten und brennenden Augen zu leiden, nicht übernachten zu können, weil das Pflegemittel fehlt, die Brille zu ertasten, um dann die Linsen einsetzen zu können.
Die Vorteile der LASIK bei sehkraft auf einen Blick:
-
Behandlung mit der modernsten Technologie der Welt
-
die Wahrscheinlichkeit ist hoch, ein besseres Ergebnis zu erreichen als bei der Standard LASIK
-
59% aller Patienten sehen hinterher besser als 100%
-
die meisten Patienten haben eine verbesserte Nacht- und Kontrastsicht
-
Risiko von Halos kann selbst bei hohen Fehlsichtigkeiten drastisch reduziert werden
-
kurze Heilungsphase von nur 3-5 Stunden besser Sehen als jemals zuvor