Die LASIK Behandlung ist eine Kombination aus einer Schnitttechnik und einer Laserbehandlung. Sie dauert insgesamt ca.15 Minuten. Dies schließt die Vorbereitungen, eine Erholungszeit und die Nachkontrolle ein. Die eigentliche Behandlung dauert durchschnittlich nur etwa 6 Minuten.
Vor der Operation geben wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Beruhigungstablette.
Nach Verabreichung von betäubenden Augentropfen präpariert der Chirurg zunächst mit einem hochpräzisen mikroprozessorgesteuertem Instrument, dem so genannten "Mikrokeratom", oder einem Femtosekundenlaser einen nur ca. 0.10 mm dünnen Deckel in der obersten Hornhautschicht. Er legt den Flap vorsichtig zurück. Damit ist der erste Teil der Operation bereits beendet.
Der Operateur formt mit dem computergesteuerten Excimer-Laser die nun freiliegende Hornhautsubstanz (Stroma) in durchschnittlich 7 Sekunden neu. Dadurch verändert er den Brechwert des Auges so weit, dass die ursprüngliche Fehlsichtigkeit ausgeglichen wird.
Bei myopen (kurzsichtigen) Augen wird die zentrale Hornhaut abgeflacht, während bei hyperopen (weitsichtigen) Augen die Krümmung der Hornhaut verstärkt werden muss. Dabei wird jede, selbst für das menschliche Auge nicht wahrnehmbare, Augenbewegung registriert, sodass jeder Laser Puls garantiert sein Ziel erreicht. Danach wird der Hornhautdeckel wieder positioniert und legt sich innerhalb kürzester Zeit fest an, so dass man keine Ränder wahrnehmen kann. Gleichzeitig bildet er einen körpereigenen Schutz für die operierte Stelle.
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| Das Auge mit geöffnetem Flap. | Der Laser kommt zum Einsatz. | Der Flap wird zurückgelegt. |