Der Austausch der getrübten natürliche Linse durch eine hochmoderne Kunstlinse -die Katarakt-Operation (Operation des Grauen Stars)- ist die häufigste und erfolgreichste Behandlung in der Augenchirurgie. Es ist die einzige Möglichkeit die Krankheit zu heilen und ein junges Sehvermögen wiederherzustellen. Weltweit werden jährlich fast 15 Millionen solcher Eingriffe durchgeführt. Langjährige Erfahrungswerte, routinierte Operateure und fortschrittlichste Kunstlinsen haben die Verfahren äußerst standardisiert, schonend und sicher gemacht.
Der Graue Star oder Katarakt, eine meist altersbedingte Eintrübung der sonst klaren Augenlinse, ist die häufigste Augenerkrankung überhaupt. Er kann medikamentös weder aufgehalten noch geheilt werden. Durch die Trübung der Linse kann das Licht schlechter ins Auge dringen und die einfallenden Lichtstrahlen werden so gestreut, dass kein klares, scharfes Bild mehr entstehen kann. Die Außenwelt wird wie durch einen Schleier wahrgenommen, die Farben verblassen. Sehstörungen, Blendung und erhöhte Lichtempfindlichkeit, Doppelbilder in einem Auge, das Verblassen von Farben sowie plötzliche Veränderungen der Stärke Ihrer Brillengläser können Anzeichen für eine solche Erkrankung sein.
Oftmals beeinträchtigt die Verschlechterung des Sehvermögens die Lebensqualität schon erheblich. Alltägliche Tätigkeiten wie Lesen, Handarbeiten, Fernsehen werden mühsam, man kann seinen sportlichen Aktivitäten nicht mehr nachgehen oder fühlt sich unsicher im Straßenverkehr. Häufig lässt die geistige Aufmerksamkeit nach. So konnten z.B. Intelligenztests nach einer Kataraktoperation einen deutlichen Anstieg der geistigen Leistungsfähigkeit durch das wieder klare Sehen belegen.