Das Aberrometer ermöglicht die Messung aller optischen Abbildungsfehler des Auges (Refraktionen und Aberrationen), die die Qualität des Netzhautbildes und damit die maximale Sehschärfe beeinträchtigen.
Statt wie bisher nur in einem Punkt, wird die Brechkraft der Hornhaut in 168 Punkten ermittelt.
So können wir heute neben Weit-, Kurz- und Stabsichtigkeit noch weitere 24 Fehler höherer optischer Ordnung exakt bestimmen und korrigieren.
Bei sehkraft verfügen wir über die Tscherning Technologie zur Wellenfront Messung. Diese misst die eintretende Wellenfront, indem ein Raster von Lichtpunkten in das Auge projiziert und dessen Abbildung auf der Netzhaut von einer Funduskamera aufgenommen wird.
Bei einem perfekten optischen System müsste die Wellenfront plan und alle Lichtpunkte gleich hell und scharf begrenzt sein. Das menschliche Auge weicht grundsätzlich davon ab, jedoch kann die Abweichung mehr oder weniger stark ausgeprägt sein.
Sie können selbst die Aberrationen Ihres eigenen Auges erfassen. Das System sendet die Strahlen im sichtbaren Spektrum aus und die Verzerrungen werden so auf der Netzhaut wahrgenommen. Alle Abweichungen dieses Bildes vom Original werden mathematisch analysiert, um so die Fehler des gesamten optischen Systems zu ermitteln.
Auf Basis dieser Daten wird ein individuelles Ablationsprofil erstellt, das den optimalen Betrag des zu entfernenden Hornhautgewebes an jedem Punkt der Hornhaut definiert und an den Laser übertragen wird. Durch die maßgeschneiderte LASIK werden alle erfassten Abbildungsfehler bestmöglich korrigiert.
So ist es ist in der Medizin erstmals möglich, die Qualität eines menschlichen Sinnesorgans zu verbessern!