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Innovative Intraokulare Linsen

für Ihr bestmögliches Sehvermögen

Filterlinsen

Sogenannte Filterlinsen verfügen neben einem UV-Filter zusätzlich über weitere spezielle Eigenschaften. Diese stellen einen erhöhten Schutz gegen das aggressive kurzwellige blaue Licht dar. Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass insbesondere dieses blaue, besonders energiereiche Licht, die Netzhaut schädigen kann.

 

Auch die natürliche Augenlinse absorbiert das blaue Licht mit zunehmendem Alter vermehrt und hält es von der Netzhaut fern. Dadurch bildet sich in der natürlichen Linse ein gelber Farbstoff, der wie ein natürlicher Filter wirkt. Das schädliche blaue Licht wird absorbiert und die Netzhaut geschützt.

 

Wenn die natürliche Linse nun im zunehmenden Alter trüb geworden ist (Grauer Star) und durch eine neue künstliche Standardlinse ausgetauscht werden muss, wird dadurch auch die natürliche Schutzfunktion gegen das blaue Licht mit entfernt. Das energiereiche blaue Licht kann so schließlich fast ungefiltert bis auf die Netzhaut durchdringen und diese dauerhaft schädigen.

 

Aus diesem Grund wurden Filterlinsen mit einem Blaulichtfilter entwickelt. Der Blaulichtfilter entspricht der natürlichen Linsenfärbung und ersetzt deren Schutzfunktion vor dem gefährlichen Blauen Licht. So wird die Netzhaut effektiv geschützt und schwerwiegende Netzhautschäden können vermieden werden.

 


Asphärische Linsen

Eine weitere Gruppe hochmoderner Linsen sind die sogenannten asphärischen Linsen. Sie sind gegenüber der Standardlinse von deutlich höherer optischer Qualität. Die besondere optische Wirkung solcher Linsen wird durch eine spezielle Linsengeometrie erreicht. Diese bewirkt, dass die Linse in Ihrem Verlauf von innen nach außen immer mehr abflacht.

Ergebnis dieser Optimierung ist, dass eintreffende Lichtstrahlen mit höchster Präzision gebündelt werden und sie in einem Punkt auf der Netzhaut zusammentreffen, sodass auf dieser ein schärferes Bild als mit einer Standardlinse entsteht. In der alltäglichen Praxis erreicht man daher mit einer asphärischen Linse ein besseres Kontrast- und Nachtsehen.

 


Kleinstschnittlinsen

In Verbindung mit dem MICS-Operationssystem sind Kleinstschnittlinsen die zurzeit fortschrittlichste Umsetzungstechnik zur Behandlung der Katarakt. Mit Kleinstschnittlinsen sind nur noch minimalste Einschnitte von 1.8 mm notwendig, um den gesamten Eingriff durchzuführen.

 

Die Verringerung der Schnittgröße auf 1.8 mm durch die Kleinstschnittlinse bietet somit eine maximal sichere und zuverlässige Operation. Der Eingriff ist weniger invasiv, was zu einem verbesserten Wohlbefinden der Patienten führt. Heilung und Erholung der Augen erfolgen schneller.  Bei größeren Schnitten gelegentlich auftretende Stabsichtigkeit, die Sehstörungen hervorrufen kann, wird sicher vermieden.

 

Klinische Studien belegen die Vorteile durch die komplikationslose Implantation der Linse aufgrund des  Minimalschnittes von 1.8 mm, wie auch die hervorragende postoperative Stabilität sowie die dauerhaft gute Sehschärfe.

 


Torische Linsen

Die innovative Oberflächenform der torischen Linse ermöglicht neben Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit auch die einer Hornhautverkrümmung. Nach einer speziellen Voruntersuchung erfolgt die individuelle Berechnung der Kunstlinsen Vorder- und Rückfläche. Die Brechkraft der Linse wird in jedem Linsenmeridian individuell zum Auge ausgewählt. Diese Linsen werden grundsätzlich individuell nach Maß angefertigt.

Der Einsatz einer solchen Linse ist somit mehr als ein rein medizinischer Eingriff bei Vorliegen des Grauen Stars. Denn durch die Befreiung von der Brille gewinnen Sie ein Stück Lebensqualität hinzu.

 


Multifokale Linsen

Moderne Multifokallinsen ermöglichen durch ein besonderes Optikdesign schon heute eine weitgehende Unabhängigkeit von der Brille. Diese Linsen haben zwei Brennpunkte und ermöglichen es so, dass der Patient damit sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen kann und in der Regel unmittelbar nach der Operation keine Brille mehr benötigt.

 

Zunächst wurden Multifokallinsen ausschließlich Menschen mit Grauem Star eingesetzt. Doch die spezielle Linsenoptik bietet ein so gutes Kontrastsehen und eine so geringe Blendempfindlichkeit, dass sie inzwischen von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA auch für die Therapie kurz- oder weitsichtiger und / oder alterssichtiger Patienten zugelassen wurde. Damit können sich nun auch Menschen, die für eine LASIK nicht in Frage kommen, den Traum von einem Leben ohne Brille erfüllen.

 

Die Optik der von sehkraft verwendeten Multifokallinse kombiniert die Vorteile von bislang nur separat verwendeten optischen Prinzipien. So wird die Sehqualität z.B. mithilfe der so genannten Apodisierung optimiert. Diese technische Innovation wird in der Mikroskopie angewendet und schafft weiche Bildübergänge von nah auf fern oder umgekehrt, minimiert Streulichteffekte und steigert die Lichtausbeute auf über 90 Prozent. Selbst kleinste Buchstaben können wieder entziffert werden und bekannte Gesichter auf der anderen Straßenseite werden mühelos erkannt.

 


Akkommodative Linsen

Eine akkommodative intraokulare Linse ist einer natürlichen Augenlinse nachempfunden. Jede körpereigene Augenlinse verliert ab den 40. bis 45. Lebensjahr Ihre Fokussierfähigkeit. In Folge verschlechtert sich die Erkennbarkeit von nahe gelegenen Objekten wie zum Beispiel einem Buch, dem PC oder den Armaturenanzeigen im Auto kontinuierlich.

 

Die akkommodative Linse verbessert die Sehkraft in der Ferne und der Nähe. Und das unabhängig davon, ob im Vorfeld ein Grauer Star besteht. Sie ersetzt die eigene Augenlinse und kann dank einer speziellen Linsengeometrie mit Scharnierwirkung sich im Auge vor und zurück bewegen. Dies funktioniert im Zusammenspiel mit dem Ziliarmuskel, und hat zur Folge dass die neue Linse auf verschiedene Entfernungen akkommodiert („scharfstellt“).

 

Die Linse bleibt in der Ruhe- oder Ausgangsposition, wenn Sie in die Ferne sehen und wölbt sich nach vorne, wenn Sie in die Nähe oder in Zwischendistanzen sehen. Diese akkommodative Linsentechnologie kommt aus den USA und wurde dort schon über 100.000 mal implantiert. Wir implantieren den Marktfüher in diesem Bereich, die Crystalens von Bausch&Lomb.

 

 

Phake Linsen

Eine Phake Linse ist eine zusätzliche Linse wie eine Kontaktlinse. Im Gegensatz zur Kontaktlinse wird die Phake Linse allerdings in das Auge eingesetzt und bleibt nicht auf der Hornhautoberfläche. Diese Speziallinse ist weich, klein und wird vor der natürlichen Linse platziert. Die Phake Linse kann starke Kurz- und Weitsichtigkeit korrigieren.

 

Sie besteht aus einem einzigartigem Material namens Collamer™. Diese hat eine Vielzahl von speziellen Eigenschaften, wobei die herausragendste Eigenschaft sicherlich die gute Verträglichkeit ist. Das Material wird vom Körper angenommen und nicht als Fremdkörper empfunden, so dass es nicht zu einer Abstoßungsreaktion kommen kann. Weiterhin steht das Material für optische Klarheit, Haltbarkeit und Flexibilität.

 

Die von sehkraft verwendete Phake Linse ist das Resultat jahrelanger Forschung und Entwicklung in Anlehnung an die Erfahrungen mit den Intraokularlinsen, die bei der Kataraktoperation eingesetzt werden. Bei der Phaken Linse wird Ihre natürliche Linse erhalten, da das Implantat zur Korrektur davor gesetzt wird. Sie sind ist seit 1993 auf dem Markt und ein streng geprüftes Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit. Die Implantation einer Phaken Linse ermöglicht Ihnen wieder ein gutes Sehvermögen ohne Brille und Kontaktlinse.